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  • Lady Gaga, Clara

    Composers mit Venus-Zeichen

    Konzept: Irene Suchy
    Rezitation: Chris Pichler
    Klavier: Biliana Tzinlikova

    Klaviermusik von: Clara Schumann, Johanna Doderer, Ursula Mamlok, CPE Bach, Robert Schumann und Germaine Taileferre
    Briefe von: Clara Schumann und Dichtung von: Sophie Reyer.

     

    Noch bevor es Quoten oder Verpflichtungen gab, wollten die Komponistinnen ihre Werke hören lassen. Sie suchten sich Orte und Institutionen, die ihnen in den vergangenen Jahrhunderten eine Bühne gaben: den Hof, den Konvent, den Salon. Manche, die Hartnäckigsten, schafften es von den ihnen zugewiesenen Räumen in die Konzertsäle, die Opernhäuser, die Festivals. Sie überhörten die Abfälligkeiten der Komponisten-Kollegen, die Übergriffe der Intendanten, die Unwilligkeit mancher Interpreten. Sie fühlen sich ihrer Musik verbunden, ihren Ehemänner oder Liebhaberinnen, ihren Kindern, der Welt, in der sie schufen, spielten unterrichteten und publizierten. Sie blieben heiter.
    Clara Schumann – die gefragteste Pianistin Ihrer Zeit, eine eigenständige Komponistin und selbständige Frau. Sie verschenkte ihre Liebe großzügig an Ihren früh verstorbenen Mann, an Ihre 8 Kinder, an Ihr Spiel und Ihre Kompositionen und stand doch immer stand mit vollen Händen, wenn auch manchmal erschöpften, da. Hände, die spielten wie keine anderen, Hände, die komponierten, was das Herz ihnen eingab und stets auf den Tasten on Tour! Eine Frau immer am Zenit: Clara Schumann – sich selbst erhaltend, allein erziehend, allein stehend – ein Leben im Selbstmanagement als Star – eine Lady Gaga am Sternenhimmel Ihrer Zeit.

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  • Bagatellen

    Konzert mit Lesung

    Biliana Tzinlikova, Klavier
    Julia Gschnitzer, Lesung

    Bagatellen
     „Wie herrlich leuchtet mir die Natur…“

    Bagatellen, Tänze, Rondos, Eccosaisen. All diese Werke der kleinen Form „dürfen“ freilich den Charakter großer Meisterkompositionen mit außergewöhnlichen Gedanken und Geist besitzen. Schubert und Wolf beweisen es hundertfach in ihren Liedkompositionen, aber auch Beethoven, der gewaltige Symphoniker, zeigt in seinem Jubiläumsjahr andere Seiten: Introvertiertheit aber auch Geselligkeit. Das Große verschmilzt ins Kleine zu einem Kaleidoskop aus Licht und Schatten.

    Biliana Tzinlikova und Julia Gschnitzer binden, im Jahr der 250. Wiederkehr von Beethovens Geburtstag, diese musikalischen wie literarischen Kleinode zu einem herrlichen, bunten Strauß.

     


    L.v. Beethoven – Bagatellen op. 33
    F. Schubert – 12 Ländler D 790, Op. Post. 171
    H. Wolf – Rondo Capriccioso op. 15
    H. Wolf – Humoreske (1877)

    Pause

    F. Schubert – 11 Ecossaisen D 781
    H. Wolf – Variationen op. 2
    L.v.Beethoven – Bagatellen op. 119                                                                                                   

    Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer liest Briefe von H. Wolf und L.v. Beethoven und Texte großer deutschen Dichter der Romantik

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  • Frauen

    „Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen“
     Clara Schumann

     

    Mit dem Programm „Frauen“ erfüllt sich die Pianistin Biliana Tzinlikova einen lange gehegten Wunsch: die Komponistinnen der vergangenen Jahrhunderte zu entdecken, ihr Leben, ihr Schaffen, ihre Erfolge. Aber diese hochbegabten Musikerinnen hatten mit vielen Widerständen und Resentiments zu kämpfen. Und trotzdem, einige verschafften sich den Raum zur kreativen Arbeit und schufen großartige Meisterwerke.

    Es dauerte viele Jahrzehnte, bis sich die Nachwelt von den Vorbehalten löste, und diese Künstlerinnen und ihre Werke gebührend würdigte, und ihnen den Platz einräumt, der ihnen gebührt.

    Biliana Tzinlikova, als Pianistin brillliert sie in umjubelten Solo-Recitals und als Pädagogin lehrt sie an der Universität Mozarteum Salzburg,  hat eine Programm zusammengestellt, welches die aussergewöhnliche Musikalität, die Meisterschaft in der Komposition sowie die Leidenschaft dieser Komponistinnen zu Gehör bringt. Vier Komponistinnen sind es, zwei aus Deutschland, zwei aus Frankreich, die sie in diesem außergewöhnlichen Programm vorstellt.

    Jede von ihnen hat eine eigene Geschichte, – die oft auch eine Leidensgeschichte ist – jede einen eigenen Stil. Jede ist in einer anderen Zeit bzw. einer anderen Gesellschaft aufgewachsen, mit anderen Werten und Moden konfrontiert. Lange Zeit standen sie im Schatten ihrer Väter, Ehemänner, Brüder oder Kollegen. Der einen war die Heirat Befreiung und Förderung der künstlerischen Arbeit, der anderen Hinderniß und Beschränkung.

    Louise Farrenc, Fanny Hensel-Mendelssohn Clara Schumann und Germaine Talleferre sind die vier Frauen, welche von Biliana Tzinlikova posthum zusammengeschlossen werden zu einer Armada, die in dieser geballten Form beweisen, daß das weibliche Geschlecht dem männlichen in nichts nachsteht. Allen Widerständen zum Trotz.

     


     

    Clara Schumann (1819 – 1896  –  Sonate in g – moll

    Louise Farrenc (1804 – 1875)  –  Variations Brillantes op. 15

     

    Pause

     

    Fanny Hensel (1805 – 1847)  –  Sonate in g – moll

    Germaine Tailleferre (1892 – 1983)  –  Partita