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  • Bagatellen

    Konzert mit Lesung

    Biliana Tzinlikova, Klavier
    Julia Gschnitzer, Lesung

    Bagatellen
     „Wie herrlich leuchtet mir die Natur…“

    Bagatellen, Tänze, Rondos, Eccosaisen. All diese Werke der kleinen Form „dürfen“ freilich den Charakter großer Meisterkompositionen mit außergewöhnlichen Gedanken und Geist besitzen. Schubert und Wolf beweisen es hundertfach in ihren Liedkompositionen, aber auch Beethoven, der gewaltige Symphoniker, zeigt in seinem Jubiläumsjahr andere Seiten: Introvertiertheit aber auch Geselligkeit. Das Große verschmilzt ins Kleine zu einem Kaleidoskop aus Licht und Schatten.

    Biliana Tzinlikova und Julia Gschnitzer binden, im Jahr der 250. Wiederkehr von Beethovens Geburtstag, diese musikalischen wie literarischen Kleinode zu einem herrlichen, bunten Strauß.

     


    L.v. Beethoven – Bagatellen op. 33
    F. Schubert – 12 Ländler D 790, Op. Post. 171
    H. Wolf – Rondo Capriccioso op. 15
    H. Wolf – Humoreske (1877)

    Pause

    F. Schubert – 11 Ecossaisen D 781
    H. Wolf – Variationen op. 2
    L.v.Beethoven – Bagatellen op. 119                                                                                                   

    Kammerschauspielerin Julia Gschnitzer liest Briefe von H. Wolf und L.v. Beethoven und Texte großer deutschen Dichter der Romantik

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  • Frauen

    „Meine Kunst lasse ich nicht liegen, ich müßte mir ewige Vorwürfe machen“
     Clara Schumann

    Mit dem Programm „Frauen“ erfüllt sich die Pianistin Biliana Tzinlikova einen lange gehegten Wunsch: die Komponistinnen der vergangenen Jahrhunderte zu entdecken, ihr Leben, ihr Schaffen, ihre Erfolge. Aber diese hochbegabten Musikerinnen hatten mit vielen Widerständen und Resentiments zu kämpfen. Und trotzdem, einige verschafften sich den Raum zur kreativen Arbeit und schufen großartige Meisterwerke.

    Es dauerte viele Jahrzehnte, bis sich die Nachwelt von den Vorbehalten löste, und diese Künstlerinnen und ihre Werke gebührend würdigte, und ihnen den Platz einräumt, der ihnen gebührt.

    Biliana Tzinlikova, als Pianistin brillliert sie in umjubelten Solo-Recitals und als Pädagogin lehrt sie an der Universität Mozarteum Salzburg,  hat eine Programm zusammengestellt, welches die aussergewöhnliche Musikalität, die Meisterschaft in der Komposition sowie die Leidenschaft dieser Komponistinnen zu Gehör bringt. Vier Komponistinnen sind es, zwei aus Deutschland, zwei aus Frankreich, die sie in diesem außergewöhnlichen Programm vorstellt.

    Jede von ihnen hat eine eigene Geschichte, – die oft auch eine Leidensgeschichte ist – jede einen eigenen Stil. Jede ist in einer anderen Zeit bzw. einer anderen Gesellschaft aufgewachsen, mit anderen Werten und Moden konfrontiert. Lange Zeit standen sie im Schatten ihrer Väter, Ehemänner, Brüder oder Kollegen. Der einen war die Heirat Befreiung und Förderung der künstlerischen Arbeit, der anderen Hinderniß und Beschränkung.

    Louise Farrenc, Fanny Hensel-Mendelssohn Clara Schumann und Germaine Talleferre sind die vier Frauen, welche von Biliana Tzinlikova posthum zusammengeschlossen werden zu einer Armada, die in dieser geballten Form beweisen, daß das weibliche Geschlecht dem männlichen in nichts nachsteht. Allen Widerständen zum Trotz.

     


     

    Clara Schumann (1819 – 1896  –  Sonate in g – moll

    Louise Farrenc (1804 – 1875)  –  Variations Brillantes op. 15

     

    Pause

     

    Fanny Hensel (1805 – 1847)  –  Sonate in g – moll

    Germaine Tailleferre (1892 – 1983)  –  Partita